rot-schwarz alte worte

bäh...

grauer alltag — geschrieben von conditioned @ 22:23

irgendwie will mir diese woche nicht zusagen.

montags war ich nicht an der uni - ich wollte eigentlich, aber nachdem ich festgestellt hatte, dass ich 1) vollkommen unvorbereitet war und 2) derzeit wieder mit akuten schlaf- und anderen problemen zu kaempfen habe, blieb ich zu hause. selbiges dienstags - ich war zwar dazu in der lage, mein verfluchtes referat zum silbenvokabular A zu halten, aber davon auch nur 4 minuten weil ich danach unterbrochen wurde und mich unfaehig fuehlte, weiterzumachen. danach: heimgekommen und geschlafen.

auch heute habe ich ein seminar verpasst, diesmal aus schlafgruenden.

ich bin derzeit einfach extrem muede. muede, gereizt, mit den nerven am ende, koerperlich ein wrack, hungrig und unfaehig dazu, etwas feststoffliches des aggregatszustandes 'fest' zu essen und bei mir zu behalten. ich kann das einfach nicht ausstehen.


GI 6

ki'engi — geschrieben von conditioned @ 00:56

das sumerische wort fuer 'nacht', gi, wird mit dem zeichen GI6 geschrieben. es bedeutet nicht nur nacht, sondern auch dunkel oder schwarz.

das interessante daran ist, daß die bezeichnung der sumerer fuer sich selbst, sanggigga, zwar gemeinhin mit den zeichen SANG.GIG2.GA transliteriert wird, aber das nur eine konvention ist (hat was mit silbenauslaut zu tun). das zeichen GIG2 ist naemlich eine nebenlesung von - genau, GI6.


Nergal

ki'engi — geschrieben von conditioned @ 01:09

falls es jemand wissen will:
die klassische schreibung fuer Nergal ist DINGIR.GÌR.UNU.GAL

und er kommt in The Grim Adventures of Billy and Mandy in einigen episoden vor - als schwarzes cooles unterweltmonster.

seine heilige waffe ist ein doppelhaeutpiges loewenszepter.

er wird traditionell mit dem planeten Mars assoziiert.

kann fuer Rote und Schwarze arbeiten (P. Carroll, 'Liber Kaos') gleichermaßen verwendet werden und ist fuer beides gut geeignet.

durchlebt eine aufregende und potentiell fatale geschichte von liebe und tod, und wird schließlich gatte von Ereshkigala, der koenigin der unterwelt

sie ist seine tante.

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kreatives nichtstun

dies und das — geschrieben von conditioned @ 23:46

heute morgen bin ich um 05:23 aufgeweckt worden, da etwas uebelriechendes mich aus sueßen traeumen riss. der kater hatte in den kleidungshaufen neben meinem bett exkorpiert.

das wirklich unangenehme daran ist, daß mein kater derzeit an durchfall leidet. eine ausnehmend fluessige, uebelriechende angelegenheit also. und das um so eine uhrzeit.
schicksalsergeben wie ich bin stand ich also auf.

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und schon bricht der neue tag an

grauer alltag — geschrieben von conditioned @ 23:53

die wanduhr schlaegt zwoelf mal - die geisterstund' ist angebrochen...

nun, hier schlaegt oder klingelt - den goettern sei dank - nichts.

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zu beginnen

grauer alltag — geschrieben von conditioned @ 23:25

ist fuer mich eigentlich niemals wirklich leicht, besonders, wenn es um
'moderne' dinge wie z.b. weblogs geht. ich hatte nun schon einige weblogs (nah, nicht suchen, meine pseudonyme sind unergruendlich), und bislang schaffte ich es stets, als einstands-posting irgendetwas dummes zu schreiben, und dann schon nach wenigen wochen generall aufzuhoeren. meist aus interessensmangel - schließlich waren keine interessanten leute da.

nun, irgendwie scheine ich die huerde des literarischen beginns mit obigem absatz unbemerkt genommen zu haben. man darf mir gratulieren (ich selbst tue es selbstredend... nicht).

mein kater hat soeben seinen platz gewechselt. zuvor lag er auf dem unbequemen buerostuhl, der sich vor meinem schreibtisch befindet.

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